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Kategorie: Sonderveranstaltung In dieser Kategorie sind folgende Beiträge:
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Let’s do the time warp again!
Wir eröffnen unsere Open-Air-Saison mit dem wohl kultigsten und schrägsten Kinofilm ever: Rechtzeitig zum 35-jährigen Jubiläum der „Rocky Horror Picture Show“ kommt Frank’n’Furter alias the „Sweet Transvestite from transsexual Transsylvania“ wieder zurück, um die prüden Weltbürger von ihren engstirnigen Vorstellungen und Hemmungen zu befreien. Um das Werfen von Reis, Toastbrot, Klopapier und Konfetti wird innigst gebeten.

Schon der Eröffnungssong „Science Fiction Double Feature“ ist eine ironische Anspielung auf billige Science-Fiction-Streifen, ebenso wie die trashigen ‚Special Effects’ und die drohende Invasion der (trans)sexuellen Außerirdischen aus der Galaxie Transsylvania. Die klischeehafte Welt der Musicals findet sich in dem jungen gutbürgerlichen Pärchen Brad und Janet und ihrer romantisch- verklemmten Liebe zueinander wieder. Und auch die zwei wohl bekanntesten Figuren des Horrorfilms sind in dieser schrillen Satire-Collage vertreten: Dracula in Form des transsilvanischen Transvestiten Frank’n’Furter und Frankenstein als dessen selbst erschaffener muskelbepackter Lustknabe Rocky. Seinen Kultcharakter hat das „Grusical“ aber vor allem einer immer noch enthusiastischen Fangemeinde und deren Mitmach-Programm zu verdanken, wodurch das Anschauen zu einem kultisch- rituellen Erlebnis wird. (Die Einzelheiten unter http://de.wikipedia.org/wiki/Rocky_Horror_Picture_Show )
Aber macht euch selbst auf die Reise, zieht eure Strapse an, packt Reis, Klopapier, Wasserpistolen, Zeitungen, Feuerzeug, Gummihandschuhe und Konfetti ein und erlebt diesen frivolen Mix aus Show, Kitsch und Dekadenz am eigenen Körper.
Spieltermin: Dienstag, 8. Juni an der Universität.
Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Lumière Kino.
Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung nach drinnen verlegt, findet also auf jeden Fall statt. Aktuelle Informationen unter 07531 / 60162.
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geschrieben von: jg am Montag, 07. Juni 2010
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noch unkommentiert...
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Wir freuen uns ganz besonders, Ihnen im Mai ein Stummfilmkonzert präsentieren zu können: Günter A. Buchwald wird am Donnerstag, 20. Mai, im Zebra-Kino Buster Keatons „Der Kameramann“ live an der Violine und am Klavier vertonen.
Ein Stummfilmkonzert ist mehr als nur ein Blick in die frühen Jahre des Films, es ist ein einzigartiges Erlebnis von Kino und Film, in dessen Genuss man heutzutage nur noch selten kommt.

In bester Slapstick-Manier kämpft Buster Keaton, „der stummste aller Stummfilmkomiker“, als glückloser Fotograf mit der Filmkamera und um die Liebe. Keatons erster gemeinsamer Film mit der Produktionsfirma MGM enthält einige der wunderbarsten Sequenzen, die er je gedreht hat. Auch filmhistorisch ist „Der Kameramann“ von großem Interesse, da Keaton viele für seine Zeit spektakuläre filmische Techniken einsetzt. Augenzwinkernd kommentiert Keaton immer wieder die empfundene technische Schnelllebigkeit der Zeit, in der „die Bilder laufen lernten“.

Das Zebra freut sich besonders auf den Besuch von Günter A. Buchwald, der durch seine musikalische Begleitung für die passende Atmosphäre sorgen wird. Buchwald zählt zu den Mitbegründern der Stummfilm-Renaissance. Seine Kunst, Filme gleichzeitig mit Klavier und Violine begleiten zu können, scheint einmalig zu sein. Buchwald: „Film als Ereignis, Ort der Begegnung und des Gesprächs [...]. Musik – live gespielt – gibt dem Film einen Hauch von realem Atem. Das ist keine Konserve, eingelegt Ware. Der Raum resoniert (Resonanz, dann Räsonanz), regt an, humanisiert.“
Donnerstag, 20.5., 20 Uhr // mit Violinen- und Klavierbegleitung durch Günter A. Buchwald
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geschrieben von: jg am Montag, 17. Mai 2010
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Wie lernen Kinder, sich selbst zu vertrauen? Dies beantwortet der Dokumentarfilm „Lisette und ihre Kinder“ auf seine Art. Regisseurin Sigrid Klausman und ihr Mann und Koproduzent Walter Sittler stellen die Ausnahmepädagogin Lisette als Gegenentwurf zur Supernanny vor.

„Ein Garten, das ist etwas Positives in dem etwas Neues wächst und gedeiht, und der Gärtner schafft den Rahmen dazu. Kindergärtnerin ist für mich ein wunderschöner, menschlicher Begriff – im Gegensatz zum etwas kalten Wort Erzieherin“, so beschreibt die Protagonistin ihre Aufgabe. Hinreißend, voller Liebe und Humor erzählt der Film von Lisettes letztem Kindergartenjahr im „Kleinen Kindergarten“.
Der Konstanzer Abgeordnete Peter Friedrich und Nobert Zeller, Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Jugend und Sport im Baden-Württembergischen Landtag, laden in den Räumen des Zebra Kinos zu diesem besonderen Film ein. Im Anschluss an die Vorführung besteht Gelegenheit zum Gespräch mit der im Film porträtierten Lisette Siek-Wattel und den beiden Mitgliedern des Bundestags und des Landtags.
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.
Spieltermin:
Lisette und ihre Kinder: Mi. 12.05., 19:00 Uhr
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geschrieben von: jg am Dienstag, 11. Mai 2010
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