Der mit dem großen Preis in Cannes ausgezeichneten Film Thirst (Durst) erzählt von dem katholischen Pater Sang-hyeon, der sich in einer aussichtslosen Lage wiederfindet, nachdem er sich einem gefährlichen, beinahe selbstmörderischen, Experiment mit Viren unterzieht. Er steht kurz vor der Himmelstür und überlebt nur dank einer Blutkonserve, die es in sich hat: Vampirblut. Fortan hat er mit ungewohnten Nebeneffekten zu kämpfen: verbesserte Wahrnehmung, übermenschliche Stärke und den Wunsch, seinen Blutdurst zu stillen.
Kurze Zeit später trifft er zufällig einen alten Jugendfreund, wird daraufhin zum Essen eingeladen und begegnet dessen Freundin Tae-joo. Die unheilvolle Geschichte nimmt ihren Lauf und eines ist sicher, der rote Vino wird fließen.
Durst ist ein Film, der sich nicht dem Genre des Vampirfilms unterwirft. Er ist weder Horror, noch Drama und überzeugt gerade in seiner Ambiguität: blutige Szenen, ruhige Momente und groteske, beinahe lächerliche Augenblicke wechseln einander ab, ohne sich gegenseitig auszuschließen.
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