Der Vorstand stellt sich vor
Das Zebra-Kino Konstanz hat seit dem 31.01.2010 einen neu gewählten Vorstand.
In ihrer neuen wie alten Aufgabe sehen sich Maria Roth, Maximilian Kutzer und Olaf Rahmstorf weniger als Führungsgremium, sondern eher als spezielle Arbeitsgruppe, die sich - ähnlich wie die zahlreichen Arbeitskreise zu Filmreihen und speziellen Veranstaltungen - mit bestimmten Aufgaben intensiver auseinandersetzt.
Die Arbeit bezieht sich auf Themen mit langfristigen Aspekten, auf die Kommunikation im Innern wie die Repräsentation nach außen. Der Vorstand unterstützt den Geschäftsführer bei seiner Arbeit und vertritt ihm
gegenüber die Interessen der ehrenamtlichen Vereinsmitglieder.
Mit ihrer Arbeit wollen die drei die Vereinsstruktur stärken und als Ansprechpartner für alle 'Zebras' - ehrenamtliche wie hauptamtliche - da sein.
Kleine Geschichte und Namenskunde
Was haben ein Zebra und dieses Kino gemeinsam? Natürlich die
bewegten Streifen !
Dieses Bild schwebte den GründerInnen des Vereins zur
Förderung der Filmkultur im Jahr 1984 vor, als sie nach einem
treffenden Namen für ihre Arbeitsgemeinschaft suchten. Einen
geeigneten Raum fanden sie im ehemaligen Truppen-Kino in der
Chérisy-Kaserne, das sie von Grund auf renovierten und neu
einrichteten.
Das Kommunale Kino, eine andere Gruppe von CineastInnen, existierte
zu diesem Zeitpunkt bereits beinahe 10 Jahre als "Wanderkino". Sie
verstand ihre Aufgabe im Kontext der damals in der ganzen BRD
entstehenden Kommunalen Kinos als städtische Schulen des Sehens
mit dem Ziel, andere Filme anders zu zeigen.
Beiden Vereinen gemeinsam war die Auffassung, Film als
eigenständige Kunstform und kulturellen Ausdruck, weniger als Ware
zu betrachten. Sie fusionierten 1990 zur "Arbeitsgemeinschaft
Kommunales Kino - Zebra-Kino e.V.". In der Absicht, zusammen etwas
Neues auszuprobieren, zog diese Gruppe (gemeinsam mit dem K9) in die
frisch renovierte Paulskirche ein, um nach 2 Jahren aus
unterschiedlichen Gründen wieder in das Stammkino in der
Chérisy-Kaserne zurückzukehren.
Nach einer kurzen Ruhephase sollte der Verein - diesmal für
immer - das alte Soldatenkino verlassen: es musste einem Fitnesscenter
weichen. Ein neuer (und hoffentlich der letzte) Platz für den
Filmprojektor fand sich einen Eingang weiter - allerdings mussten hier
die Kinoräume erst völlig neu geschaffen werden. Dieser Umzug
und Umbau des Zebra-Kinos im Jahr 1996 entspricht daher fast einer
Neugründung, und vieles wurde besser...
Struktur
Das Zebra-Kino ist als gemeinnützig anerkannt. Es besteht aus ca.
15 Mitgliedern im Alter von 17 bis 40 Jahren, die die Programmarbeit
und die Unterhaltung der eigenen Spielstelle auf ehrenamtlicher
Grundlage leisten. Alle Angelegenheiten des Vereins inkl. der
Filmauswahl werden auf den wöchentlichen Mitgliederversammlungen
(jeden Mittwoch, 20 Uhr) demokratisch diskutiert und entschieden. Mit
dem Umzug 1996 wurde klar, dass die Arbeit rein ehrenamtlich nicht mehr
zu bewältigen war. Der Verein beschäftigt daher seitdem einen
hauptamtlichen Geschäftsführer, der die laufenden Geschäfte führt
(was sonst?) und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.
Das Programm - was wir zeigen
Was unterscheidet uns von den kommerziellen Kinos?
Wir zeigen Filme nicht, um damit Gewinne zu erzielen.
Kommunale Filmarbeit heißt für uns:
- Wir zeigen nur Filme, von deren Qualität wir selbst
überzeugt sind (mit Ausnahme unserer
Trash/Horrorfilm-Nächte...),
- wir zeigen, wenn möglich, die unverfälschte Fassung
eines Films (Original mit Unteriteln!),
- wir ordnen Filme inhaltlich nach bestimmten Schwerpunkten
(Länder, Themen, RegisseurInnen),
- wir zeigen informative und künstlerische Filme, die im
kommerziellen Kino keine Chance haben (wie der Dokumentarfilm und das
Autorenkino)
- wir bringen Filmgeschichte und Filmklassiker wieder auf die
Leinwand,
- wir laden RegisseurInnen zu Filmgesprächen ein,
- wir geben Filmamateuren Raum und Öffentlickeit, ihre Videos
und Filme zu präsentieren,
- wir arbeiten mit einer Vielzahl von sozialen, politischen und
kulturellen Initiativen in Konstanz zusammen:
- Kulturamt der Stadt Konstanz
- Kulturamt Radolfzell
- Volkshochschule Singen-Konstanz (vhs)
- AStA-Kino der Universität Konstanz
- DAAD Universität Konstanz
- Frauenrat der Universität Konstanz
- Gay-Cafe der Universität Konstanz
- KiKuZ (Kinder-Kultur-Zentrum)
- JuZe
- Hospizverein Konstanz
- Weltladen Konstanz
- amnesty international
- Greenpeace Gruppe Bodensee
- Frauenhaus Konstanz
- Z 88 Kreuzlingen
- Treffpunkt Chérisy
- Bodenseefestival u.a.
- Helft uns helfen e.V.
- Tatenbörse Konstanz
- wir verlangen nur kostendeckende Eintrittspreise (Normal
5,-/Montags 4,-/Fördermitglieder 3,- Euro, Familienfilme noch günstiger).
Wo kriegt Ihr unser Programm?
Das monatliche Programmheft liegt aus: bei uns, an der Uni/FH, in den
Studentenwohnheimen, im Stadttheater, in der Stadtbücherei, in den
meisten innerstädtischen Kneipen und in vielen
Einzelhandelsgeschäften. Auf Wunsch schicken wir es Euch aber auch
zu.
Eine Programmansage gibt es unter Tel. +49 (0)7531 60162 und
Eintrittskarten können unter Tel. +49 (0)7531 60190 reserviert
werden.