2.
Platz: Kinopreis 2008 des Kinematheksverbundes
1.
Platz: Deutscher Kinemathekspreis 2007
2. Platz: Deutscher Kinemathekspreis 2006
2. Platz: Deutscher Kinemathekspreis 2005
Kinopreis
2008
Im feierlichen Rahmen wurde am
Samstag, dem 14. Juni 2008 in der Deutschen Kinemathek - Museum
für Film und Fernsehen in Berlin der Kinopreis 2008 des
Kinematheksverbundes verliehen. In vier nach
Ortsgröße gestaffelten Kategorien wurden 12
Kommunale Kinos für ihre herausragenden Jahresprogramme
prämiert.
In der
Kategorie III (Städte von 50.000 - 130.000 Einwohner) wurde
das Zebra Kino mit dern 2. Preis ausgezeichnet.
Auch 2007
bewies das Kommunale Zebra Kino großes Engagement und Neugier
für die anspruchsvolle Filmkunst. Als filmkulturelle
Einrichtung präsentiert es ein innovatives, die Stadt und die
Welt einbeziehendes Programm für die Menschen vor Ort und
arbeitet mit zahlreichen Institutionen zusammen. Die kuratorische
Unabhängigkeit erlaubt ein Eingehen auf
gesellschaftliche Entwicklungen, aber auch die vertiefende Vermittlung
des filmkulturellen Erbes.
Die
jeweiligen Hauptpreise sind mit 4.000 Euro und die zweiten Preise mit
1.000 Euro dotiert. Die jeweils dritten Preisträger erhalten
ein Jahresfreiabonnement der renommierten Zeitschriften "epd Film" und
"film-dienst" sowie insgesamt drei Ausleihen zu Sonderkonditionen aus
den Filmarchiven des Bundesarchivs, des Deutschen Filminstituts - DIF
und der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen.
Prominenter Preispate war
dieses Jahr der Regisseur Christoph Hochhäusler, der zu Beginn
der Veranstaltung die bedeutende Rolle der Kommunalen Kinos
für die Vermittlung der Filmkunst hervorhob.
Die Jury bildeten Peter Claus
(Verband der deutschen Filmkritik), Jeannette Eggert (AG
Dokumentarfilm), Michael Höfner (AG Verleih), Dieter
Krauß (Bundesverband kommunale Filmarbeit) und Ralf Schenk
(Kinematheksverbund).
Kinemathekspreis
2007
In diesem Jahr hat es das Zebra Kino geschafft: es hat den 1. Preis des
deutschen Kinematheksverbundes gewonnen!
Beim Kinopreis 2007 am 23. Juni
im Filmhaus am Potsdamer Platz in Berlin wurde die Arbeit des Zebras in
der Städtekategorie IV (Städte mit 50.000 bis 100.000
Einwohner) mit dem 1. Preis ausgezeichnet – nach zwei zweiten
Plätzen in den Vorjahren.
Die Begründung
der Jury:
„Der 1. Preis geht an
das Zebra Kino in Konstanz. Ob Filmreihen über Afrika, oder
Horror-Nächte, ob Super-8-Filme oder Arbeiten von Peter
Sempel, Fred Kelemen, oder Lutz Dammbeck – im Konstanzer
Zebra Kino findet all das eine Heimat, was auf den Leinwänden
kommerzieller Anbieter kaum mehr wahrgenommen werden kann. Mit der
Bespielung eines solch breiten Spektrums erfüllte das
100-Plätze Haus “mit den bewegten
Streifen“ auch im Jahr 2006 wieder gültige
Ansprüche eines Kinos jenseits des Mainstreams. Innerhalb des
Zebra-Kinos aktiven Filmclubs 14+ und Pegasus wird zudem wichtige
Nachwuchsarbeit geleistet, mit der die Idee des ‚anderen
Kinos’ schon heute ihre Vermittlung an die nächste
Generation erlebt“.
Der erste Preis wurde von der Schauspielerin Jutta Hoffmann
überreicht.
Der 2. Preis in der Kategorie IV ging an das Kommunale Kino Offenburg
(auch Baden-Württemberg!) und das Kommunale Kino mon ami in
Weimar.
Hintergrund Kinopreis:
Der Kinopreis des
Kinematheksverbundes prämiert Kommunale Kinos, die im
vergangenen Jahr bundesweit herausragende Programme
präsentiert haben. Als KinoKunst-Preis der deutschen
Filmarchive würdigt er bereits zum achten Mal das
kontinuierlich große Engagement der Kommunalen Kinos
für die anspruchsvolle Kinokultur.
Geehrt wurden 15 Kommunale Kinos
in fünf nach Ortsgröße gestaffelten
Kategorien. Der erste Preis je Kategorie ist mit 4.000 €
dotiert, der zweite mit 2.500 €; der dritte wird mit einer
Urkunde geehrt. Auswahlkriterien sind u.a. die Anteile von Stummfilmen,
Themenreihen, deutschen Produktionen und Dokumentarfilmen am
Gesamtprogramm des Jahres 2006 sowie besondere
Präsentationsformen.
Die Jury bilden Peter Claus (Verband der deutschen Filmkritik), Michael
Höfner (AG Verleih), Claus Löser
(Kinematheksverbund), Dieter Krauß (Bundesverband kommunale
Filmarbeit) und Dr. Kerstin Stutterheim (AG Dokumentarfilm).
Die Verleihung des
Preises:
Der Kinopreis 2007 wurde am 23. Juni im Kino Arsenal 1 im Filmhaus am
Potsdamer Platz in Berlin, am Ende des Kolloquiums „Vom
Trümmerkino zum Zoo Palast“, vergeben.
Der Stummfilmpianist Stephan Graf von Bothmer hatte die Ehre die
Veranstaltung zu moderieren und musikalisch zu begleiten. Kurzfilme zum
Thema Kino lockerten das Programm auf.
Erstmals verliehen prominente
Gäste die Preise in den fünf Kategorien und
ließen dem Kinopreis damit gebührende
öffentliche Aufmerksamkeit zuteil werden.
Paten waren die Schauspielerin Jutta Hoffmann („Der
Dritte“, „Der alte Affe Angst“), die
Regisseure Michael Verhoeven („Die weiße
Rose“), Robert Bramkamp („Die Eroberung der
Mitte“) sowie der Dokumentarfilmer Florian Opitz
(„Der große Ausverkauf“).
Rückblick und Aussichten:
Die Jury schätzt die Arbeit der kommunalen Kinos im
vergangenen Jahr folgendermaßen ein: „Wie in jedem
der zurückliegenden Jahre war es auch diesmal nicht immer
einfach, die Preise zu entscheiden. Nahezu alle Kinos, die eingereicht
haben, lassen erkennen, dass sie hochmotiviert und engagiert arbeiten.
Daraus folgt, dass nicht alle Kinos, die keinen Preis bekommen haben,
nicht preiswürdig gewesen wären. Oft sind es dann
Details, die eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung
befördern. Einige Kinos sind seit Anfang dabei und es ist
interessant, den Werdegang und den unermüdlichen Einsatz der
Kinomacher über eine längere Zeit zu verfolgen. Fast
alle Bewerber sind besser, das heißt übersichtlicher
und auch aussagekräftiger geworden. Einige Kinos sind
mittlerweile dazu übergegangen, auch ihre Motivation und ihr
Selbstverständnis darzulegen. Kommunale Kinos sind als Ort der
Begegnung und der Pflege der Filmkunst zu verstehen. Als Ort, an denen
man sich austauschen kann oder etwas zusätzlich erfahren
könnte, als Ort in dem der Film mit anderen Künsten
in Korrespondenz tritt und eine Basis bietet, über uns und die
Realität, in der wir leben, aber auch unsere Träume
und Hoffnungen diskutieren. Traumkino mit
Gesprächsraum“.
Den bisherigen
Preisträgern verhalf die Auszeichnung zu
größerer öffentlicher Aufmerksamkeit und
ermöglichte weitere innovative Kinoprogramme oder technische
Neuanschaffungen.
Für die Zukunft wünschen sich die Deutsche Kinemathek
(Berlin) sowie der Bundesverband Kommunale Filmarbeit (Frankfurt/Main),
die Dachorganisation der kommunalen Kinos, eine finanzielle Aufstockung
dieses wichtigen Preises für KinoKunst. Sowohl die
Länder als auch der Bund (BKM) dürfen ihre
Verantwortung für die Förderung von KinoKunst
zukünftig nicht vernachlässigen. nur so ist eine
angemessene hochwertige Kinoarbeit weiterhin möglich, die auch
entsprechend gewürdigt werden muss.
Diesem Wunsch schließt
sich das Zebra Kino an, denn hochwertige Kulturarbeit ist nur mit einem
angemessenen Budget möglich.
Aber auch die Zebra-Zuschauer
können einen Beitrag leisten, indem Ihr zahlreich ins Zebra
kommt – und vor allem auch wenn Ihr Fördermitglieder
des Zebra Kinos werdet! Für nur 40 Euro Mitgliedsbeitrag im
Jahr unterstützt Ihr die Arbeit des Zebras nicht nur
finanziell. Denn je mehr Rückhalt das Zebra unter den
Zuschauern in Form von Fördermitgliedern hat, desto eher
können wir die Interessen des Zebras nach Außen hin
vertreten.
Ein großes PLUS
für Fördermitglieder: Ihr bekommt
vergünstigten Eintritt bei den regulären
Kinovorstellungen, nämlich 3 statt 5 Euro! Eine
Fördermitgliedschaft lohnt sich also in jeder Hinsicht!
(detaillierte Infos in der
Menü-Leiste (links) unter
„Fördermitgliedschaft“)
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Kinemathekspreis 2006
(Zebra News vom 18. September 2006)
Liebes Zebrapublikum,
freudestrahlend dürfen wir berichten, daß wir, wie
im Vorjahr, auch im Jahr 2006 den 2. Kinopreis des
Kinemathekenverbundes in Berlin erhalten haben und somit unsere
preiswürdige Programmarbeit aufs Neue nachweisen
können.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des Kolloquiums Special
Effects im deutschen Spielfilm am 16. September 2006 im Kino
Arsenal in Berlin statt. Trotz unserer vergleichsweise bescheidenen
finanziellen Ausstattung ist es uns gelungen, die Jury mit unserem
vielfältigen und ungewöhnlichem Programmangebot zu
überzeugen. Damit wurde das hohe Niveau unserer
überwiegend ehrenamtlichen Arbeit belohnt und wir geben den
Dank gleich an EUCH weiter, denn nur durch unser neugieriges Publikum,
das unser Angebot annimmt, werden wir ermutigt - trotz aller
Stolpersteine - in unserer Entwicklung fortzufahren. Unser Filmprogramm
überzeugte die Juroren „durch eine ausgewogene
Mischung von zeitgenössischer und klassischer Filmkunst und
durch Reihen, für die man durchaus ein wenig Mut braucht, wie
etwa junger deutsch(sprachiger) Film“, so
die Jurybegründung. Diese Filmreihe entstand durch
enge Zusammenarbeit mit dem Weitwinkel Kino in Singen, das
ebenfalls den 2. Platz in einer anderen Städte-Kategorie
gewonnen hat. Herzlichen Glückwunsch nach Singen!
Bis bald im Zebra!
Hintergrund:
Zum siebten Mal wurde der Kinopreis des
Kinemathekenverbundes am 16. September in Berlin vergeben. Der
Kinopreis wird in fünf Kategorien vergeben, die sich jeweils
nach der Einwohnerzahl, der sich bewerbenden Städte richten.
Jedes Kino hat innerhalb seiner Kategorie die Chance, einen der ersten
drei Plätze zu belegen. Der erste Preis je Kategorie ist
dotiert mit 5.000 €, der zweite mit 2.500 €, der
dritte wird mit einer Urkunde geehrt. Eine Jury wählt die
Preisträger aus. Kriterien dafür sind z.B. die
Anteile von Stummfilmen, deutschen Produktionen oder Dokumentarfilmen
am Gesamtprogramm des Jahres 2005. Kommunale Kinos sind in den
siebziger Jahren entstanden und widmen sich der Filmkultur. Es gibt
bundesweit 160 Einrichtungen. Sie zeigen thematische Filmreihen,
führen Gespräche mit Regisseuren und Schauspielern,
veranstalten Symposien, zeigen Stummfilme mit Live-Begleitung
– und übernehmen die Aufgabe der medialen Bildung.
Die Kommunalen Kinos werden subventioniert. Sie können aber
ohne die ehrenamtliche Programmarbeit von Cineasten nicht bestehen. Die
Auswirkung des Kinopreises ist trotz der bescheidenen Dotierung nicht
zu unterschätzen: Einige Kinos, die im letzten Jahr mit ihrem
Programm überzeugt haben und den Preis gewannen, waren im
Vorjahr noch von der Schließung bedroht. Sie haben
zusätzlich zu ihren eigenen Aktivitäten durch den
Kinopreis eine große Aufmerksamkeit in der
Öffentlichkeit bekommen. Mit den Preisgeldern konnten Ideen
realisiert werden, die eine Werbewirkung für das Kino hatten
und andere Effekte nach sich zogen.
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Kinemathekspreis 2005
(Zebra News vom 29. Juni 2005)
Der
Kinematheksverbund, die Vereinigung der deutschen Filmarchive und
Filmmuseen, hat am Samstag, 25. Juni 2005 fünfzehn Kommunale
Kinos in Deutschland für ihre herausragenden Filmprogramme im
Jahr 2004 ausgezeichnet - im Rahmen des Kolloquiums 'Der frühe
Film bis 1915' im Filmhaus in Berlin.
In der Kategorie IV (Städte mit 50.000
– 100.000 Einwohnern) wurde das Zebra-Kino, Konstanz
mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
In der Begründung dazu heißt es: "Das Zebra-Kino in
Konstanz mit seinem hübschen Namen hat ein
preiswürdiges und inhaltsreiches Programm zu bieten. Es ist
seine Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen sozialen, politischen und
anderen kulturellen Einrichtungen hervorzuheben, denn sie
schützt vor ideellen Blackouts und erweitert Blickwinkel (und
der sollte im Medium Film maßgebend sein).
Filmgespräche mit RegisseurInnen, Chancen für
Amateurfilmer ihre Arbeit zu präsentieren, erheiternde
Kurzfilme und Kurzfilmfeste, ein von Jugendlichen organisiertes
Programm, all das und noch viel mehr ist im wahrsten Sinne des Wortes
Kommunales Kino, Kino von unten und mit Geschichte."
Vom Zebra-Kino wurde der Preis von Verena Schlossarek und Thomas
Schöneborn (s. Foto) freudig entgegengenommen. |
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Ausgezeichnet
wurden Kommunale Kinos und Einrichtungen, die sich mit einem
herausragenden Jahresfilmprogramm um die Präsentation jener
Filme verdient gemacht haben, die oft durch das Raster des Marktes
fallen, auch wenn sie vielleicht auf vielen Festivals
preisgekrönt wurden. Dazu gehört aber auch die
Filmgeschichte, Dokumentarfilme, kurze und experimentelle Produktionen,
unbekannte und vergessene Kinematografie und nicht zuletzt deutsche
Filme von Debütanten, die keinen Verleih gefunden haben.
Zum dritten Mal wurde neben den mit 5.000 EUR dotierten ersten Preisen
und den mit 2.500 EUR dotierten zweiten Preisen auch ein dritter Preis,
verbunden mit einer Urkunde, vergeben. Der Kinopreis wurde in
fünf Kategorien nach der Größe der
Städte unterteilt.
Kriterien bei der Bewertung der Filmprogramme waren:
- Vielfalt des Programmes in Bezug auf Produktionsländer,
Genres und Produktionsjahre
- Formate und Fassungen der gezeigten Filme
- Konzeption von Filmreihen
- Gestaltung der Programmhefte
- Kooperation mit anderen Einrichtungen
- Besucherakzeptanz
- Organisationsform und Umfeld des Kinos
- Technische Ausstattung
- Finanzierung
daneben musste ein angemessener Anteil an deutschen Film im Programm
berücksichtigt werden. Der Preis erlaubt den Kommunalen Kinos,
ihre filmkulturelle Arbeit stärker ins Licht der
Öffentlichkeit zu rücken. Darüber hinaus,
ist er auch für uns ein Ansporn, im Wettbewerb die
Qualität der Programme weiter zu steigern.
In der allgemeinen Begründung der Jury wurde besonders
hervorgehoben, daß es insgesamt mehr
auszeichnungswürdige Kinos gibt, als Preise zu vergeben waren.
Erneut war wieder der vergleichsweise hohe Anteil Kommunaler Kinos aus
Baden-Württemberg in der engeren Auswahl bemerkenswert, was
dann auch zu insgesamt vier Auszeichnungen in diesem Bundesland
führte.
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